Helga Nguyen
Die deutsche Künstlerin Helga Nguyen lebt und arbeitet seit einigen Jahren im Departement Lot in Südwestfrankreich. Fasziniert von der einzigartigen Landschaft hat sie sich zunächst im Herzen der Natur- der Causse- niedergelassen und später im mystischen Tal des Flusses l’Ouysse, welches die Hauptinspiration ihrer Werke bildet.
„Ich male am liebsten die mystischen Landschaften meiner nächsten Umgebung! Sie verführen in ihrer Unberührtheit zum Träumen, verlieren schlussendlich ihre Identität und führen hin zu ganz eigenen ‚inneren’ Landschaften.
Im Atelier entstandene Bilder nach Reiseeindrücken sind Versuche, mit meinen künstlerischen Mitteln den magisch erlebten Moment festzuhalten. Um dieses ‚innerlich Erlebte’ darzustellen, setze ich einerseits gerne transparent wirkende Farbflächen über Bewegungsabläufe und Figuren , andererseits collagenartig applizierte Stoffe auf die verschiedensten Materien.
Zur Verwirklichung meiner Bilder bediene ich mich aller möglichen Materialien: mit Acryl-Aquarell oder Wandmalereifarben, aufgetragen von Hand, mit Pinseln, Schwämmen oder Bürsten, akzentuiert mit Filzstiften und farbiger Tusche, entstehen z.B. Collagen auf alten Eichenholzplanken…’
Einige Daten:
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2004-2007 |
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In Deutschland entsteht eine Serie von Kunstkarten mit Schutzengelmotiven herausgegeben von Joy Edition, Stuttgart. |
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2004-2007 |
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In Frankreich mehrere eigene Ausstellungen im Departement Lot (Office de Tourisme, Cahors, Labastide-Murat) und jährliche, saisonale Verkaufsausstellungen in Rocamadour. |
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Avril 2008 |
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Eröffnung der Kunstgalerie Helg’Art in Lacave (Lot). |
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Sept 2008 |
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Erster Preis der Stadt Souillac im Salon Zeitgenössischer Kunst. |
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Helga Nguyen nennt sich Helga Verdoire- nach dem einsamen, magischen Ort, den sie bewohnt.
Ein Platz zwischen hochaufragenden, mystischen Felsen auf der einen und dem ewigen nahen und doch so fernem Wasserrauschen des Flusses l’Ouysse auf der anderen Seite.
Ein einzigartiger Platz, welcher der Seele Glück und Zufriedenheit bringt, indem er ihr erlaubt, sich jeden Tag aufs Neue der unstillbaren Lust des Malens hinzugeben und die Schaffenskraft wieder zu entdecken.
So entstehen in großem und kleinem Format in den verschiedensten Techniken all diese ‚inneren und äußeren’ Landschaften und Gesichter des Quercy mit seinen Felsen und nebeligen Tälern, seinen einsamen Häusern und ihrer freundlichen Bewohner, seiner Flora und Fauna- einem kleinen, von der Globalisierung noch so weit entfernten Paradies.